Wenn aus Gewohnheit Sucht wird

Amélie V. aus der 11. Klasse

Sucht beginnt oft früher, als wir denken

Wenn wir das Wort Sucht hören, denken viele sofort an illegale Drogen oder Alkohol. Doch Sucht beginnt oft viel früher und unauffälliger – manchmal sogar direkt im Klassenzimmer oder beim Blick auf unser Handy. Viele Dinge, die wir täglich nutzen, können zur Gewohnheit werden und irgendwann in eine echte Abhängigkeit kippen.

Handy – der ständige Begleiter

Wie oft schaust du am Tag aufs Handy? Wahrscheinlich öfter, als du denkst. Nachrichten, Social Media, Spiele – das Smartphone ist immer abrufbereit und belohnt uns ständig mit neuen Reizen.
Das Problem: Das Zeitgefühl geht verloren, die Konzentration in der Schule sinkt und der dauernde Vergleich auf Social Media erzeugt Stress und Druck.

Energydrinks: Der scheinbar harmlose Kick

Gerade bei Jugendlichen wächst der Konsum von Energy Drinks. Sie wirken harmlos: bunt verpackt, süß im Geschmack, viel versprochen.
Doch ihr Inhalt – viel Koffein, Zucker und Zusatzstoffe – kann Herz und Kreislauf belasten. Wer regelmäßig Energy oder Kaffee braucht, um morgens wach zu werden, zeigt bereits ein Zeichen körperlicher Abhängigkeit.

Vapes und Nikotin: „Nur mal probieren?“

Viele denken: „Ich probiere nur einmal.“
Doch Nikotin macht extrem schnell abhängig. Besonders Vapes wirken harmlos: süße Aromen, keine stinkenden Klamotten. Trotzdem enthalten sie oft mehr Nikotin als Zigaretten – und die Folgen können gravierend sein.

Sucht hat viele Gesichter

Sucht ist keine Schwäche, sondern ein gesundheitliches Problem, das man ernst nehmen sollte – und für das es Hilfe gibt.
Ob Handy, Kaffee, Energy Drinks oder Nikotin: Alles wirkt erst harmlos, bis man merkt: „Ich brauche das, um mich gut zu fühlen.“

Warum Reden hilft

Darüber zu sprechen ist wichtig, besonders in der Schule. Denn je früher man sich mit dem Thema beschäftigt, desto besser kann man verhindern, dass aus einer kleinen Gewohnheit eine echte Abhängigkeit wird.

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